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Die Erklärung aus WordPress veröffentlichen

Der ganze Weg zur Erklärung im WordPress-Backend – Prüfschritte, Pflichtangaben, Freigabe – und wer dabei die Verantwortung trägt.

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Die Schritte zur Erklärung sind dieselben wie im Dienst (Von der Prüfung zur veröffentlichten Erklärung) – in derselben Reihenfolge und mit denselben Bezeichnungen. Das Plugin stellt sie nur dar: Welche Schritte es gibt, welche Angaben für Ihre Erklärung gelten und welche Fragen der Betroffenheits-Check stellt, kommt vom Dienst. Was Sie in WordPress eingeben, steht sofort auch im Dienst, und umgekehrt.

Bevor Sie beginnen

  • Plugin ab Fassung 0.7.0, verbunden mit Ihrem Konto: WordPress-Plugin einrichten und verbinden.
  • Das Recht am Token. Im Dienst unter „Websites“ → Ihre Website → „Einbindung“: Beim Anlegen des Tokens „Darf die Erklärung aus WordPress vorbereiten und veröffentlichen“ anhaken oder einem vorhandenen Token mit „Veröffentlichen erlauben“ das Recht erteilen. Das Token muss dafür nicht neu in WordPress eingetragen werden.
  • Der Plan. Veröffentlichen ist ab dem Plan Starter enthalten.

Fehlt das Recht, zeigt das Plugin die Schritte trotzdem an und sagt beim Speichern, wo es erteilt wird.

Die Übersicht

Unter Werkzeuge → Barrierefreiheit gibt es zwei Reiter: „Prüfung“ mit Befunden und Kontingent und „Erklärung zur Barrierefreiheit“. Der zweite zeigt oben den Stand der veröffentlichten Fassung – samt dem Hinweis, wenn sie veraltet ist –, dann die Art des Dokuments und die Schritte mit ihrem Stand: „erledigt“, „offen“ mit Grund oder „wird vor dem Veröffentlichen ausgefüllt“. Die hervorgehobene Schaltfläche führt immer zum nächsten offenen Schritt; nach dem Speichern geht es von selbst dorthin weiter.

Die Schritte

  • Prüfschritte beantworten. Alle offenen Prüfschritte stehen auf einer Seite, je mit „erfüllt“, „nicht erfüllt“, „trifft nicht zu“ oder „offen“ und einem Feld für eine Notiz. Bei „nicht erfüllt“ erscheint die Notiz als Begründung in der Erklärung. „Antworten speichern“ speichert alle auf einmal – oder keine, wenn der Dienst eine ablehnt. Mehr dazu: Manuelle Prüfschritte beantworten.
  • Wer erklärt. Name und Art der erklärenden Stelle; leer übernimmt die Website den Namen Ihrer Organisation.
  • Betroffenheits-Check. Die Fragen und ihre Fundstellen kommen aus dem Dienst: Welche Erklärung zur Barrierefreiheit brauche ich?.
  • Domain bestätigen. Ein Klick; das Plugin liefert den Nachweis selbst aus.
  • Pflichtangaben der Erklärung. Meldekontakt, barrierefreie Alternativen und – je nach Art der Erklärung – die Durchsetzungsstelle, die Beschreibung der Dienstleistung oder die Adresse der Erläuterungen in Gebärdensprache und Leichter Sprache. Es erscheinen nur die Felder, die für Ihre Erklärung gelten: Pflichtangaben der Erklärung ausfüllen.

Lehnt der Dienst eine Eingabe ab, steht oben „Es gibt ein Problem“ mit einer Liste, deren Einträge zum betroffenen Feld springen, und der Titel des Browserfensters beginnt mit „Fehler:“. Ihre Eingaben bleiben stehen.

Veröffentlichen

Sind alle Schritte erledigt, führt „Erklärung prüfen und veröffentlichen“ zur Freigabe. Dort stehen der Entwurf, wie er veröffentlicht wird, die aus der Prüfung ermittelte Konformitätsaussage und unter „Von der ermittelten Aussage abweichen“ die Möglichkeit, eine andere zu wählen – nur mit Begründung, und „vollständig konform“ nur, solange nichts offen ist (Von der Prüfung zur veröffentlichten Erklärung).

Im Feld „Freigegeben von“ steht Ihr Anzeigename aus WordPress. Darunter steht, was beim Veröffentlichen geschieht; „Version … jetzt veröffentlichen“ führt es aus.

Zwei Sicherungen sind eingebaut:

  • Ein Doppelklick ergibt keine zweite Fassung. Das Formular trägt einen Schlüssel, den der Dienst nur einmal annimmt.
  • Veröffentlicht wird nur, was Sie gesehen haben. Hat sich der Entwurf seit dem Öffnen der Freigabe geändert – etwa weil jemand im Dienst einen Prüfschritt beantwortet hat –, veröffentlicht der Dienst nicht, und die Freigabe zeigt den neuen Stand mit der Meldung „Der Entwurf hat sich seit Ihrer Vorschau geändert“.

Wer verantwortlich ist

Ein Token gehört Ihrer Organisation, nicht einer Person. Verantwortlich für eine Fassung, die über das Plugin entsteht, ist deshalb die Person, die dem Token das Recht erteilt hat. Die Fassung nennt außerdem das Token und den Namen der Person, die in WordPress freigegeben hat. Im Dienst steht das auf der Freigabeseite unter der aktuellen Version, bei Prüfschritten unter der Antwort.

Hat die Person, die das Recht erteilt hat, ihre Rolle verloren, erlischt das Recht. Im Reiter „Einbindung“ steht beim Token dann „erloschen“; eine andere Inhaberin oder ein Administrator erteilt es mit „Neu erteilen“.

Danach: die Seite auf Ihrer Website

Nach der Freigabe zeigen Seiten mit dem Shortcode oder dem Block die neue Fassung sofort – der Zwischenspeicher des Plugins wird dabei verworfen. Ein Seiten-Cache kann trotzdem noch die alte Fassung ausliefern: WordPress zeigt die Erklärung nicht oder veraltet.

Unter „Auf deiner Website“ bzw. „Auf Ihrer Website“ nennt der Reiter die Seiten, die die Erklärung enthalten. Gibt es keine, legt „Seite mit der Erklärung als Entwurf anlegen“ eine Seite „Barrierefreiheit“ mit dem Block an – als Entwurf, damit Sie sie ansehen, bevor sie online geht. Verlinken Sie sie danach von jeder Seite aus, üblicherweise in der Fußzeile: Erklärung in WordPress anzeigen: Shortcode und Block.

Was im Dienst bleibt

Befunde bewerten – „kein Mangel“, „wird nicht behoben“, „unverhältnismäßige Belastung“ – geht nur im Dienst (Befunde bewerten). Es sperrt die Veröffentlichung nicht, prägt aber den Text der Erklärung, und es braucht die Bildschirmfotos der Fundstellen, die das Plugin bewusst nicht in WordPress holt. Der Reiter verlinkt dorthin.

Die Anrede im Plugin folgt der Sprache Ihres WordPress-Kontos: „Deutsch“ duzt, „Deutsch (Sie)“ siezt. Texte, die vom Dienst kommen – Prüfschritte, Fragen, Gründe –, stehen immer in der Sie-Form.

Zuletzt gegen das Produkt geprüft am 21. September 2026. Als Markdown

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