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Unsichere Ergebnisse beurteilen

Was die Fundstellen unter „Zu prüfen“ bedeuten, wie Sie sie als Mangel oder kein Mangel einordnen und warum sie weder bestanden noch durchgefallen sind.

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Manche Anforderungen kann auch ein echter Browser nicht immer entscheiden. Liegt Text über einem Hintergrundbild, lässt sich der Kontrast nicht zuverlässig messen. Statt zu raten, legt der Dienst Ihnen solche Stellen vor.

Wo Sie die unsicheren Ergebnisse finden

Im Prüfbericht im Abschnitt „Zu prüfen“, mit der Anzahl in Klammern. Dort stehen Bausteine, nicht einzelne Fundstellen. Jeder Baustein zeigt die Frage an Sie, wo vorhanden einen Screenshot, den Text des Elements mit einem Link auf die Seite und – eingeklappt – die technische Angabe für Ihre Webagentur. Ohne Text steht „Schaltfläche ohne Text“, „Bild“ oder „Element“. Bei Abweichungen zwischen Seiten – etwa demselben Ziel mit verschiedenen Namen – und bei der Aktualität Ihrer Erklärung steht statt eines Textes, was die Prüfung festgestellt hat, zum Beispiel die verschiedenen Namen. Je Ziel ist das ein eigener Baustein.

Was ein Baustein ist

Ein Baustein fasst gleiche Stellen zusammen: dieselbe Regel, derselbe Grund der Unsicherheit und dasselbe Element – etwa die Kopfzeile, die auf 25 Seiten gleich aussieht. Aus 104 Fundstellen werden so oft nur zwei oder drei Bausteine. Ihre Entscheidung gilt für alle Seiten des Bausteins, auch für Seiten, die Sie nicht angesehen haben, und sie geht in den nächsten Lauf mit: Ein Baustein, den Sie als kein Mangel eingeordnet haben, steht dort nicht wieder auf – ebenso bleibt ein als Mangel eingeordneter Baustein dort ein Mangel, auch wenn die Stelle auf einer anderen Seite wieder auftaucht. Der Link führt zur Seite des gezeigten Beispiels; die übrigen Seiten des Bausteins sind nicht einzeln aufgeführt.

So beurteilen Sie einen Baustein

Sehen Sie sich die Stelle auf Ihrer Website an und wählen Sie:

  • „kein Mangel“ – die Anforderung ist hier erfüllt, die Antwort auf die Frage ist also „Ja“. Der Baustein verschwindet aus der Liste.
  • „ist ein Mangel“ – die Anforderung ist nicht erfüllt. Die Fundstellen des Bausteins werden zu offenen Befunden und erscheinen in der Erklärung, bis sie behoben sind oder Sie sie anders bewerten: Befunde bewerten.

Eine Entscheidung zurücknehmen

Haben Sie sich vertan, öffnen Sie im Reiter „Befunde“ den Befund derselben Regel. Unter „Entscheidungen zu unsicheren Stellen“ steht jeder Baustein, über den Sie entschieden haben, mit „Entscheidung zurücknehmen“. Danach steht der Baustein wieder unter „Zu prüfen“ – auf allen seinen Seiten –, und Sie können neu entscheiden. Andere Bausteine und die sicheren Befunde derselben Regel bleiben, wie sie sind. Zurückgenommen wird nur in diesem Lauf; was ein späterer Lauf schon geerbt hat, nehmen Sie dort zurück.

Was „weder noch“ bedeutet

Solange Sie einen Baustein nicht beurteilt haben, zählt er weder als Mangel noch als bestanden: Er steht in keiner Mängelliste, und die Veröffentlichung sperrt er nicht.

Eine Folge hat er trotzdem. Sein Erfolgskriterium bleibt so lange „nicht beurteilt“ – auch dann, wenn die Prüfung es sonst vollständig misst oder Sie die Frage dazu in den Prüfschritten mit „erfüllt“ beantwortet haben. Sonst stünde das Kriterium als erfüllt da, während im Bericht zu ihm noch eine offene Frage steht. Der Überblick nennt die Kriterien, die nur deshalb zurückgehalten sind, und an der betroffenen Frage steht ein Hinweis mit dem Weg hierher. „vollständig konform“ ist bis dahin nicht erreichbar, und im Accessibility Conformance Report steht die Zeile als „Not Evaluated“. Sobald Sie den Baustein als Mangel oder als kein Mangel einordnen, folgt das Kriterium Ihrer Entscheidung.

Gibt es mehr unsichere Ergebnisse, als der Bericht einzeln auswertet, steht dort: Die übrigen gelten als ungeprüft, nicht als bestanden.

Nicht gemessen

Manchmal kann die Prüfung nicht jede Stelle messen: Sie hat auf einer Seite nur eine begrenzte Zahl von Elementen untersucht, und der Rest blieb ungemessen. Das ist kein unsicheres Ergebnis und keine Frage an Sie – es steht deshalb nicht unter „Zu prüfen“, sondern beim Erfolgskriterium selbst: im Überblick, im Prüfbericht samt PDF, im Accessibility Conformance Report und an der Frage in den Prüfschritten. Der Satz nennt, auf wie vielen Seiten und an wie vielen Stellen das Kriterium nur teilweise gemessen wurde. Eine Liste der Stellen gibt es nicht.

Die Folge: Die Messung allein trägt ein solches Kriterium nicht als „ohne Befund“. Es bleibt „nicht beurteilt“, bis Sie die Fragen dazu beantwortet haben – und mit „erfüllt“ oder „trifft nicht zu“ beantwortet steht es als „nach eigener Beurteilung erfüllt“ da, mit dem Vermerk, dass Ihre Antwort den ungemessenen Teil trägt. Anders als ein wartendes Ergebnis hält die Lücke ein Kriterium nicht gegen Ihre Antwort zurück. Wartet zusätzlich ein unsicheres Ergebnis, ist das der Grund, der genannt wird, denn nur dort müssen Sie etwas entscheiden.

Typische Fälle

  • Kontrast von Text über Bildern oder Verläufen. Prüfen Sie, ob der Text überall gut lesbar ist – auch an der hellsten Stelle des Bildes.
  • Einheitliche Bezeichnungen in der Navigation. Heißt dasselbe Ziel auf verschiedenen Seiten unterschiedlich, ist das oft ein Mangel.
  • Tastatur in einem Dialog. Hält ein Dialog – etwa eine Einwilligungs-Einblendung – die Tastatur bewusst in sich fest, ist das kein Fehler, solange man ihn mit der Tastatur schließen kann.

Nicht verwechseln: manuelle Prüfschritte

Unsichere Ergebnisse sind Stellen auf Ihren Seiten, gleiche Stellen zu Bausteinen zusammengefasst, über die Sie je Baustein entscheiden. Manuelle Prüfschritte sind Fragen zur ganzen Website, mit denen Sie ein Erfolgskriterium selbst beurteilen – und einige davon müssen vor einer Veröffentlichung beantwortet sein: Manuelle Prüfschritte beantworten.

Zuletzt gegen das Produkt geprüft am 25. Oktober 2026. Als Markdown

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